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Klöckner-Werke kaufen 18.01.2000
Bankhaus Reuschel
Die Analysten des Bankhauses Reuschel haben ihre Kaufempfehlung für die Aktien der Klöckner-Werke (WKN 678000) bekräftigt.
Nach dem Verkauf des Autozulieferers Peguform konzentriere sich Klöckner konsequent auf den Verpackungsbereich. Das Unternehmen sei international die Nr. 1 bei Hartfolien (Umsatz 1997/98 1,25 Mrd. DM, operativer Gewinn 202 Mio. DM). Nicht ganz so stark sei Klöckner bei Verpackungsmaschinen (1997/98: Umsatz 1,25 Mrd. DM, operatives Ergebnis 10 Mio. nach ./. 34 Mio. DM). Die Fokussierung auf das Kerngeschäft zahle sich aus. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Geschäftsjahr 1998/99 (30.9.) sei um 36% auf 183 Mio. DM geklettert. Der Jahresüberschuss habe mit 229 Mio. DM ebenfalls über den Erwartungen gelegen. Dank des Erlöses aus dem Peguform-Verkauf sei die Nettoverschuldung auf moderate 240 Mio. DM verringert worden, die EK-Quote sei auf stattliche 34% gestiegen. Damit stehe Klöckner – jahrelang ein Pleitekandidat – finanziell wieder auf soliden Beinen. Speziell der Folienbereich sei eine Ertragsperle (operative Marge 1997/98 16,2%). Aber auch das langjährige Sorgenkind KHS (Verpackungsmaschinen) dürfte den Ertragsturnaround fortsetzen, heißt es. Den Gewinn je Aktie schätzen die Experten für 1998/99 auf ca. 7 nach 5,2 €. Inzwischen sei Klöckner auch wieder dividendenfähig (2,50 DM je Aktie). Die Analysten erwarten im laufenden Geschäftsjahr 1999/2000 eine Fortsetzung des Ertragsaufschwungs, unterstützt durch das deutlich verbesserte Finanzergebnis (geschätzter Gewinn je Aktie 9,5 €). Für zusätzliche Fantasie sorge die Nachricht, dass WCM eine Beteiligung von 10,3% an Klöckner aufgebaut hat. Eine weitere Aufstockung sei wahrscheinlich. Seit der Erstempfehlung (bei 62 €) habe die Klöckner-Aktie um nahezu 65% zulegen können. Dennoch sei sie immer noch moderat bewertet (P/E 2000 ca. 10,7). Die Analysten halten an ihrer Kaufempfehlung fest.
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